W-BT-18 Robin Wagener

Liebe Freund*innen,

ich will in einer freien und damit offenen und sozialen Gesellschaft leben. Ich will, dass alle frei von Angst vor Anschlägen durch Rechtsextremist*innen und Dschihadist*innen und frei von Angst vor sogenannter Alltagskriminalität leben können. Ich will Freiheit von der Bedrohung durch soziale Not. Ich will Freiheit vor staatlicher Überwachung und rechtswidrigem Behördenhandeln. Ich will eine Gesellschaft, in der jede und jeder das für sich richtige Lebensmodell wählen und leben kann. Und ich will nicht, dass unsere Lebensweise kommende Generationen und die Menschen in anderen Teilen der Welt in ihrer Freiheit und Existenz bedroht.

Damit bin ich nicht allein. Dies sind die Wünsche von vielen und wir dürfen dieses Land nicht den Feinden unseres offenen und freien Rechtsstaats überlassen. Aber der Wind wird schärfer. Es gilt, Erreichtes und die Werte unserer Gesellschaft zu verteidigen, wenn nicht nur erstarkte populistische und rechte Kräfte sie in Frage stellen, sondern auch im Bundestag vertretene Parteien deren Parolen übernehmen.

Diese Freiheit muss gelebt und durch Programme gefördert werden, sie muss sich aber auch in der Rechtsordnung abbilden. Wir haben schon viel erreicht, aber es gibt auch noch viel zu tun. Ich möchte mit euch für eine Rechtsordnung streiten, die von Bürger*innenrechten geprägt ist – eine Rechtsordnung für Sicherheit und Gerechtigkeit, die aber polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung nicht um jeden Preis, sondern nach fairen und rechtsstaatlichen Regeln durchführt; eine Rechtsordnung, die einen wirksamen Schutz von Verbraucher*innen und Nutzer*innen in einer sich wandelnden Welt on- und offline sicherstellt; eine Rechtsordnung, die die Vielfalt der Lebensmodelle anerkennt und Verantwortungsgemeinschaften schützt und fördert – unabhängig von Geschlechtern oder tradierten Rollenbildern.

Hierfür steht für mich grüne Politik, dafür will ich mich weiter einsetzen und darum bitte ich euch um eure Unterstützung.

Euer Robin

Biografie

Mit meiner Frau, unserem Sohn und meinen Schwiegereltern lebe ich in einem 3-Generationen-Haus. Früher als Referent beim Städte- und Gemeindebund, arbeite ich nun als Richter in der Sozialgerichtsbarkeit. Ich war Bundesleiter des Jugendrotkreuzes und Mitglied des DRK-Präsidiums und engagiere mich heute im Kirchenvorstand. Politisch war ich 11 Jahre im Rat und bin Sprecher des KV Lippe, Mitglied des Landesvorstandes, in der BAG Demokratie & Recht und bei RechtGrün. Mein auf Beteiligung und Miteinander ausgerichteter Bürgermeisterwahlkampf in Bad Salzuflen überzeugte 29% der Wähler*innen.

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